Schachfreunde des ÖDG im USC O.-v.-G. Magdeburg e.V.
  2005
 
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Januar 2005
Magdeburg-Zentrum


Die zweite offene Meisterschaft des jüngsten Schachvereins von Magdeburg, der „Schachfreunde des Ökumenisches Dom Gymna-sium´s“ in der traditionsreichen Leibniz Str., sah diesmal 18 Teilnehmer im April 2005 aus drei befreundeten Magdeburger Ver-einen am Start.

In erwähnter Straße befand sich vor ca. 100 Jahren das Café Schariot auch als Dom-Cafe bekannt ( siehe Foto). Dessen Spitzenspieler

W. von Holzhausen (Deutscher Meister 1931) und auch als Problemkomponist und Theoretiker in Erscheinung trat. Der nahe gele-gene Dom mit seinem damaligen Pfarrer Koch und der Studenten-Spielgemeinschaft „Sophrosyne“ hat sogar 200 jährige Schachgeschichte.

Doch zum Turnier: Die erste Runde verlief in erwarteter Reihenfolge – wenn nicht der Abteilungsleiter M. Täger einem Remis gegen Ba-Minh Alexander, seinem AG-Schüler, hätte zustimmen müssen. Nach beendeter zweiter Runde waren vier Spieler ungeschlagen (Skibinski, Kerl, Glowalla, Kelm).

Die Paarung Weber-Kelm hatte es dabei in sich. Weber konnte einen Springer im Mittelspiel erringen, wobei die Bauernstruktur des Nachziehenden allerdings für Gegenspiel sorgte. Nachdem Weiss den weiteren taktischen Figurengewinn verschmähte, wurde nach drei Stunden, Endspiel geübt. Wobei sich die besseren Endspiel-kenntnisse des Nachziehenden auszahlten.

Dritte Runde: An den Spitzenbret-tern: Skibinski-Kelm, der fleissige Neustädter TuS Spieler als Schwarzer verteidigte zäh, konnte dem Positionsspiel des Weißen schlußendlich nicht mehr mithalten. In der Partie Kerl - Glowalla, gewann Schwarz im Mittelspiel die Qualität und lies den Vorteil, gegen seinen Angstgegner, nicht mehr aus der Hand. Vierte Runde – Vereinsduell die Fermersleber Glowalla-Skibinski mit jeweils 3 Punkten vorn. Mit einer rasanten Aufholjagt des Vereinsvorsitzende Markus Täger mit 2.5 Punkten wusste er gegen Daniel Kelm in einem Bauernendspiel zu überzeugen. Weitere sechs Spieler in der Tabelle mit zwei Zählern.

Letzte - fünfte Runde - beide DWZ Favoriten am Brett eins,
Brett zwei Wehnert- Kerl, der in der Vorpartie wieder zu seinem agressiven Spiel fand und belohnt wurde, allerdings auch mit Hilfe seines Gegners. Brett drei  Ossyra - Glowalla der durch taktische Manöver bis dahin punkten konnte, in dieser Begegnung allerdings patzte. An den letzten Brettern einigte man sich recht schnell, sicher lockte die Mai-Sonne oder die als Ausgleich angebotenen Ballspiele.

 
   
 
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